Abschlussbilanz für den
Zeitraum Oktober 2010 bis April 2011Zwischen
dem 1. Oktober 2010 und dem 1. April 2011 waren 60 Mitarbeiter unseres
Bürgerdienstes insgesamt 30.650 Stunden im Einsatz. Sie
patrouillierten in 20 Anlagen des "Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner"
e. V. und in 18 Anlagen des "Kreisverbandes Leipzig der Kleingärtner
Westsachsen" e.V. .
In den 38 Anlagen waren wir in
den vergangenen Nächten 4.489 mal vor Ort und legten 17.874 km Autofahrt
zurück. Insgesamt wurden 968
sicherheitsrelevante Sachverhalte festgestellt. Die Streifengänge in den
einzelnen Anlagen erfolgten ohne festgelegten Zeitplan mit dem Ziel, den
Präventivschutz zu erhöhen und potentiellen Einbrechern und Brandstiftern
das Handeln zu erschweren. Dazu war es von Vorteil, die beteiligten Vereine
öffentlich bekannt zu geben. Jeder Verein machte zusätzlich sichtbar darauf
aufmerksam, dass er bestreift wird.
Jeder Streifengang wurde in
unserer Informationszentrale registriert und besondere Vorkommnisse zu
Protokoll genommen. So konnten im Oktober in den Vereinen "Waldfrieden",
"Eisenbahnergartenkolonie" und "Gemeinnutz" versuchte bzw. Anhaltspunkte für
Einbrüche in Vereinshaus und Lauben festgestellt und die zuständigen
Polizeireviere informiert werden. Im angegebenen Zeitraum kam es zu 32
Einbruchsmeldungen an die Polizei.
Mitte November 2010 entdeckten 2
Mitarbeiter des Bürgerdienstes LE während ihres Streifengangs durch den
Kleingartenverein "Leipzig West" im Ellernweg einen Laubenbrand, riefen
Polizei und Feuerwehr und wiesen ihnen den Weg zum Brandherd. Dieser befand
sich außerhalb des Gartenvereins auf einem benachbarten Grundstück. Durch
das rasche Handeln der beiden Mitarbeiter konnte ein Übergreifen des Brandes
auf andere Objekte vermieden werden.
Im Dezember 2010, wenige Tage vor
Weihnachten, versuchte ein Unbekannter in der Kleingartenanlage
"Westendgärten" einen Zigarettenautomaten illegal zu entleeren. Dazu brach
er das Haupttor und die Laubentür eines Gartens auf, um seinen mitgeführten
Trennschleifer mit Strom zu versorgen. Allerdings wurde er bei seinem Tun
von einer Patrouille unseres Bürgerdienstes überrascht und flüchtete ohne
Beute und Tatwerkzeug vom Tatort. Das sofort informierte Polizeirevier West
nahm den Fall zur Weiterbearbeitung auf.
Abschließend kann man den Einsatz als positiv
bilanzieren, was auch in zahlreichen Referenzschreiben zum Ausdruck gebracht
wurde. Einige Kleingartenvereine äußerten gar den Wunsch, die Begehungen
auch in den Sommermonaten weiterzuführen. Dies ist jedoch aufgrund der
augenblicklichen Personalsituation nicht realisierbar. Wir sind bemüht, den
Dienst im nächsten Winterhalbjahr wieder anzubieten.
Ihr Bürgerdienst LE